Herzlich Willkommen!

Pfarrerin Dr. Iris Kreile
Bildrechte Evang.-Luth. Kirchengemeinde Klingenberg/Wörth

Liebe Leser*innnen, liebe Gemeinde,

unsere Solidarität und unser Mitfgefühl gilt den Menschen in der Ukraine, die Opfer von Gewalt und Krieg geworden sind und weiter werden. Wir sind bei den Flüchtenden und Schutzlosen, wir beten für sie und auch für alle, die gegen ihren Willen zum militärischen Handeln gezwungen werden. Krieg bringt Leid und Tod und trifft die Zivilgesellschaft in ihrem Innersten. Wir rufen auf zu Waffenstillstand und Friedensverhandlungen.

In unserer Gemeinde versuchen wir Versöhnung zu stiften und Menschen in ihrer Verschiedenheit zu achten.

Im Herbst wurde heftig diskutiert, fast in jeder Kommune, in Stadt und Land: Wieviel Beleuchtung soll es in diesem Winter geben, in der dunklen Jahreszeit? Vor allem auch: Was sollen wir uns an Advents- und Weihnachtsbeleuchtung leisten? Angesichts stark steigender Energie- und Strompreise eine berechtigte Frage. Wird der Strom nicht anderweitig dringender gebraucht … Die meisten Orte haben einen Kompromiss beschlossen. Weniger ist mehr. Oder sie verzichten ganz auf Adventsbeleuchtung, nur noch ein Weihnachtsbaum für alle.

Ehrlich gesagt: Ich freue mich darüber, dass weniger Lichter leuchten, der Advent nicht schon das Weihnachtslicht vorwegnimmt. Wir haben erlebt, dass immer mehr, immer bunter, immer heller geschmückt und angestrahlt wurde. Das Stichwort „Lichtverschmutzung“ passt auch hier ganz gut. Nun wendet sich die Sache, die Dunkelheit bekommt eine neue Chance. Die Nacht darf Nacht sein und dann wird uns erst bewusst: hier kommt ein Licht, das mehr ist als bloße Beleuchtung.

Der Liederdichter Michael Müller hat um 1700 ein Weihnachtslied geschrieben mit dem Titel „Auf, Seele, auf und säume nicht“ – die erste Strophe geht so: Auf, Seele, auf und säume nicht, es bricht das Licht herfür; der Wunderstern gibt dir Bericht, der Held steht vor der Tür.

Er kündet vom Licht Gottes in Jesus Christus. Unsere Lichter sind im besten Fall Symbol des göttlichen Lichtes: alle Kerzen, Weihnachtssterne, bunten Lichter weisen auf ein Licht hinter dem Licht. So bekennen Christinnen und Christen im Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel: Wir glauben an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht …

Es tut gut, sich in der Adventszeit auf den Weg zu machen, gemeinsam nach diesem Licht Ausschau zu halten. Wie es auch im Lied von Müller in der dritten Strophe steht: Gib acht auf diesen hellen Schein, der aufgegangen ist; er führet dich zum Kindelein, das heißet Jesus Christ.

Herzliche Einladung zu allen Angeboten unserer Gemeinde, in der Advents- und Weihnachtszeit diesem Schein nachzugehen.

Schalom, Friede und Wohlergehen

wünscht Pfarrerin Iris Kreile

  • Bei seelsorgerlichen Anliegen rufen Sie die Pfarramtsnummer 09372-2929 oder Pfarrerin Kreile direkt (o160-5910419) an.
  • Corona-Schutzmaßnahmen: nach aktueller Lage

 

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